Moderne Optik
Der Forschungsschwerpunkt des Instituts für Angewandte Physik liegt in der modernen Optik. Neben der Grundlagenforschung verfolgt das IAP Forschungsaktivitäten auf anwendungsrelevanten Gebieten wie optische Datenspeicherung, Datenverarbeitung und Quantenverschlüsselung sowie Laserentwicklung und lasergestützte Messtechnik. Es besteht außerdem eine enge Verknüpfung zwischen dem IAP und dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) durch gemeinsame Forschungsaktivitäten zur Laserspektroskopie und Laserkühlung von hochgeladenen Ionen in Speicherringen und Ionenfallen.
Forschungsgruppen
Die Themenschwerpunkte der experimentellen und theoretischen Forschungsgruppen am IAP umfassen Quantenoptik, Quanteninformation, kalte Quantengase, Manipulation individueller Quantensysteme, theoretische Quantentechnologie, Laserspektroskopie und Laserkühlung gespeicherter Atome und Ionen, nichtlineare Optik und Laserphysik sowie Experimentelle Festkörper-Quantenoptik.
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PHELIX Lasersystem (Prof. Vincent Bagnoud)
Physik und Entwicklung von Ultrahochintensitätslasern, relativistische Laser-Plasma-Wechselwirkungen
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Atome – Photonen – Quanten (Prof. Gerhard Birkl)
Experimentelle und theoretische Forschung in den Bereichen Quantenoptik, Quanteninformation, Quantentechnologie und Atomphysik.
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Theoretische Quantentechnologie (Prof. Claudiu Genes)
Im Terahertz-Bereich koppeln maßgeschneiderte Metasurface-Moden stark an die Schwingungsexzitationen von Glukosemolekülen und erzeugen hybride, delokalisierte Zustände von Licht und Materie – ein Beispiel für Cavity-Quantenelektrodynamik, das in unserer Gruppe für Theoretische Quantentechnologien untersucht wird.
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Theoretische Quantenoptik (Prof. Enno Giese)
Quantenoptische Methoden eignen sich für Tests fundamentaler Physik und sind Baustein für die Anwendung von Quantentechnologien in Sensorik und Metrologie. Die Forschungsthemen reichen von Quantengasen bis zur Atomoptik, von nichtlinearen quantenoptischen Effekten bis zur Atominterferometrie und von der Quantenmetrologie bis zur Inertialsensorik.
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Experimentelle Festkörper-Quantenoptik (Prof. Markus Gräfe)
Unsere Forschung konzentriert sich auf die Ausnutzung nichtklassischer Lichtzustände sowohl für grundlegende Phänomene der Quantenphysik als auch für anwendungsorientierte Quantentechnologien. Dies reicht von der Erzeugung verschränkter Photonenpaare oder anderer echter Quantenzustände des Lichts bis hin zu deren Anwendung im Bereich der Quantenbildgebung und des Quantensensings. Darüber hinaus werden lasergeschriebene Wellenleitergitter als Testbett für die Grundlagenphysik und für photonische Quantum Walks dienen.
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Nichtlineare Optik und Quantenoptik (Prof. Thomas Halfmann)
Die Forschungsprojekte der Nichtlinearen Optik & Quantenoptik beschäftigen sich mit kohärenten Licht-Materie-Wechselwirkungen zur Kontrolle von optischen Eigenschaften und Prozessen in Quantensystemen. Besondere Ziele sind die Entwicklung optischer Quantenspeicher als zentrale Komponente von Quantentechnologien, Verfahren zur Unterstützung nichtlinearer Frequenzkonversion ultra-kurzer Lichtpulse, und leistungsfähiger Techniken der nichtlinear-optischen Spektroskopie zur Detektion molekularer Spezies.
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Theoretische Quantendynamik (Prof. Reinhold Walser)
Quantenphysik bestimmt die Wechselwirkung von Photonen mit Materie. Damit werden fundamentale Fragen und praktische Messtechniken untersucht. Von der Materiewellenphysik mit Quantengasen in Mikrogravitation bis hin zur Laserphysik beschäftigen wir uns mit der theoretischen Untersuchung relevanter Experimente.
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Laser und Quantenoptik (Prof. Thomas Walther )
Wir führen Experimente auf dem Gebiet der Laserphysik und der Quantenoptik durch. Unser zentrales Werkzeug ist der Laser mit seinen schier endlosen Möglichkeiten.
Forschung am Fachbereich Physik
Das Institut für Angewandte Physik ist eingebettet in den Fachbereich Physik mit den Forschungsschwerpunkten Moderne Optik, Physik kondensierter Materie und Kernphysik. Die Forschungsaktivitäten sind geprägt durch Forschungsverbunde und interdisziplinäre Vernetzung innerhalb und außerhalb der TU Darmstadt.