Neuer Professor am IAP: Markus Gräfe

Experimentelle Festkörper-Quantenoptik

13.12.2022 von

Seit Oktober ist Markus Gräfe Professor für Experimentelle Festkörper-Quantenoptik am Institut für Angewandte Physik.

Prof. Markus Gräfe

Homepage: Experimentelle Festkörper-Quantenoptik (wird in neuem Tab geöffnet)

Interview mit Markus Gräfe am 11. Oktober

Autor: Patrick Bal

Seit Oktober ist Markus Gräfe am Fachbereich Physik Professor für „Experimentelle Festkörper-Quantenoptik“. Zuvor war der 35-Jährige Leiter der „Quantum-Enhanced Imaging“ Gruppe am Fraunhofer IOF in Jena. Wir haben bei Professor Gräfe zu seinem Start an der TU Darmstadt nachgefragt.

Warum sollten Studierende sich für Ihre Themen interessieren? Was ist das Spannende an Ihren Themen?

Weil wir Einsteins „spukhafte Fernwirkung“ als tägliches Werkzeug nutzen und damit spannende Forschung im Bereich der Quantentechnologie machen. Hier ein paar Stichpunkte: Spukhafte Bildgebung mit nicht-delektiertem Licht, Quantum Walks und Quantum Simulation, Quellen verschränkter Photonen für die sichere Quantenkommunikation (QKD), u.v.a.m..

An der TU Darmstadt wird Interdisziplinarität großgeschrieben. Wo gibt es in Ihrem Arbeitsfeld Schnittstellen zu anderen Fachgebieten?

Quantenbildgebung findet Anwendung in der biomedizinischen Diagnostik. Quantenquellentwicklung hat einen Überlapp mit Engineering. Integrierte Quantenphotonik bietet Anschluss an Festkörperphysik, Topologie und Materialwissenschaften

In welchen Fachbereich der TU würden Sie gerne mal einen Tag schnuppern? Warum?

Biologie, um zu schauen, wo es Schnittstellen zur Quantenphysik gibt.

Wenn ich heute Student wäre, würde ich …

… definitiv die Vorlesung „Quantum Imaging and Sensing“ im Wintersemester besuchen. Im Ernst, ein Besuch lohnt sich.

Der beste Ausgleich zu einem stressigen Arbeitstag ist …

… Sport.