Theoretische Quantenoptik

Exploiting quantum optics for sensing and fundamental questions.

Bild: Alexander Friedrich

Neue Veröffentlichung

Wissenschaftler der Uni Ulm und TU Darmstadt schlagen neue Tests der Raumzeit und der allgemeinen Relativitätstheorie mit Quantensensoren vor: Die Kombination von Atomuhren mit Atominterferometrie hat faszinierende Auswirkungen auf unser Verständnis von Zeit.

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Nobelpreis für Physik 2022

Wir beglückwünschen Alain Aspect, John F. Clauser und Anton Zeilinger zum Erhalt des Nobelpreises für Physik 2022 „für Experimente mit verschränkten Photonen, Nachweise der Verletzung der Bellschen Ungleichung und Pionierarbeiten auf dem Gebiet der Quanteninformation”.

Eine Verschränkung kann auch in Form einer Impulsverschränkung vorliegen, welche wir uns im Rahmen des INTENAS-Projektes zunutze machen wollen, um die Sensitivität von Atominterferometern zu erhöhen.

Die Arbeitsgruppe Theoretische Quantenoptik am Institut für Angewandte Physik der TU Darmstadt untersucht theoretisch die Quanteneigenschaften von Licht, Materie und deren Wechselwirkung. Unsere Forschung konzentriert sich auf quantenmechanische Tests fundamentaler Physik sowie auf die Entwicklung von Quantentechnologien für Sensorik und Metrologie. Hochpräzise Messungen der Schwerkraft führen uns an die Schnittstelle zweier Felder, nämlich der Quantenmechanik und der Relativitätstheorie, und manchmal sogar in den Weltraum. Unsere Interessen reichen von Quantengasen bis zur Atomoptik, von nichtlinearen quantenoptischen Effekten bis zur Atominterferometrie und von der Quantenmetrologie bis zur Inertialsensorik. Obwohl wir an theoretischer und fundamentaler Physik arbeiten, bemühen wir uns, Verbindungen zur experimentellen Realität nicht zu verlieren.

Gruppenleitung

Prof. Dr. Enno Giese leitet die Arbeitsgruppe „Theoretische Quantenoptik“ am Institut für Angewandte Physik seit 2021.

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